Leckerlies

Mein Hundebuch

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DRUM PRÜFE WER SICH EWIG BINDET

Leckerlies

Leckerlies

 

Fast alle Hundebesitzer belohnen bzw. verwöhnen ihren Hund gelegentlich mit einem Leckerli.

Als Mittel zur Erziehung ist dies im richtigen Moment als Belohnung und damit Motivation des Hundes völlig in Ordnung.

Das soll aber nicht zur Gewohnheit werden, denn sonst verliert es seine erzieherische Wirkung. Zudem führt es genau wie zu häufiges Naschen beim Menschen auf Dauer zu Übergewicht.

 

Kauknochen sind eine Alternative zu Leckerli, sind aber als kleine Belohnung beim Training natürlich ungeeignet. Sie haben eine andere Funktion: sie beschäftigen den Hund und reinigen gleichzeitig auch noch seine Zähne. Das gilt auch für hartgebackene Biskuits mit pflanzlichen Faserstoffen und Trockenfutter. Diese reiben beim Kauen ebenfalls die Zahnbeläge ab und versorgen den Hund zusätzlich mit Energie und Nährstoffen. Trockenfutter ist daher durchaus als Leckerli geeignet, denn essen mag jeder Hund. Zur alleinigen Zahnpflege reicht Trockenfutter aber nicht aus.

 

Ein Leckerli muss aber nicht immer ein gekaufter Hundekeks oder Hundekuchen sein. Viele Hunde fressen auch gerne einmal etwas Joghurt oder Käse. Das ist für Ihren Hund gesünder, denn sie enthalten wichtige Nährstoffe wie hochwertiges Eiweiß und Kalzium und enthalten weniger Energie als die meisten Leckerlis die man käuflich erwerben kann. Es kommt hier auch grundsätzlich weniger auf die Menge an. Weniger ist mehr. Die Abwechslung ist das, was den Wert auch für den Hund aus macht. Eben mal etwas Besonderes

 

Hundekekse selber backen

 

Man kann Hundekekse auch selber backen. Dann weiss man immer genau, was die Hundekekse enthalten und kann sie bei Bedarf, zum Beispiel Allergien, auf die Bedürfnisse des Hundes abstimmen. Die Zutaten müssen natürlich für Hunde geeignet sein. (siehe auch die Punkte giftig und ungesund) Zutaten wie Fleisch, Getreide oder Gemüse sind immer gut.

 

Die Hundekekse werden zuerst gebacken und danach im Ofen getrocknet. Dadurch sind die Hundekuchen hart, trocken und lange haltbar. Nach dem Trocknen am Besten in Backpapier oder ein Küchentuch einpacken.

 

Wer das einmal probieren möchte, findet hier jede Menge guter Rezepte: (vielleicht auch eine gute Geschenkidee?)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ob selbstgebacken oder gekauft: Neben der Zusammensetzung der Hundekekse spielt vor allem die Menge eine wichtige Rolle, denn eine Handvoll Hundekekse kann je nach Größe des Hundes bis zur Hälfte des täglichen Energiebedarfs decken.

 

Und seien sie sicher, der Hund wird nicht aufhören weil er "satt" ist.

Bekommt er dann zusätzlich noch die normalen Rationen, wird er auf Dauer zunehmen. Wer zu sehr auf die Leckerlies setzt und das normale Futter reduziert, riskiert, das der Hund nach einer gewissen Zeit Mangelerscheinungen aufweist, weil evtl. Vitamine und Mineralstoffe fehlen die in den Keksen nicht ausreichend enthalten sind.

Deshalb immer nur kleine Portionen geben und nicht zu regelmäßig, denn das Leckerli soll ja ein Leckerli bleiben und nicht als Futterersatz dienen.

Und nicht vergessen: als Belohnung reicht dem Hund meist auch ein Lob und eine Streicheleinheit.