Versicherung

Mein Hundebuch

Ein Tagebuch und mehr

 

DRUM PRÜFE WER SICH EWIG BINDET

Versicherung

 

Sie können es sich von jedem Hundebesitzer bestätigen lassen – ihr Hund wird innerhalb kürzester Zeit ein fester Bestandteil ihrer Familie. Er wird wie ein Kind sein, um dessen Gesundheit und Wohlergehen sie sich bald mehr sorgen als um ihr Eigene.

Aber auch bei bester Fütterung, Pflege und viel Liebe wird ihr Hund mit zunehmendem Alter das eien oder andere Gesundheitsprobleme haben. Krebs, Hüftgelenksdysplasie oder Herzprobleme, abhängig von Alter und Rasse werden sie sich irgendwann in einer Situation befinden, wo sich oft die Frage stellt, ob man und wie man dem Hund sein Leiden abnehmen kann.

 

Hundekrankheiten erfordern praktisch immer eine Behandlung beim Tierarzt. Bei chronischen Krankheiten benötigt der Hund oftmals regelmäßig Medikamente, die jeden Monat oft nicht unerhebliche Kosten verursachen. Ist gar eine Operation notwendig, krankheits- oder unfallbedingt, kann diese schnell Kosten von mehreren Tausend Euro verursachen. Leidet der Hund z.B. an Hüftgelenksdsyplasie und soll ein Hüftgelenk ersetzt werden, kostet diese OP ca. 3.500 € je Gelenk. Und die Entscheidung ob man seinem Hund eine solche Operation ermöglicht, ist dann sehr schwierig, wenn die finanziellen Reserven begrenzt sind. Kommen solche Dinge doch erfahrungsgemäß immer im unpassendsten Moment.

Eine Krankenversicherung für den Hund kann da eine sehr sinnvolle Investition sein.

 

 

Es gibt mehrere Versicherungsgesellschaften – wie Helvetia, AGILA oder Allianz – die eine Vollkrankenversicherung für Haustiere anbieten.

 

Zudem gibt es spezielle Versicherungsformen, die sich zum Beispiel nur auf Operationen beschränken.

 

Bei der Vollkrankenversicherung für Hunde sind teilweise sogar Vorsorgeleistungen wie Impfungen und Wurmkuren enthalten.

 

 

 

Genau wie bei unserer privaten Krankenversicherung richten sich die monatlichen Beiträge für den Hund nach verschiedenen Kriterien:

 

  • Alter des Hundes , denn das Risiko einer Erkrankung steigt mit zunehmendem Alter.
  • Rasse des Hundes, denn eineige Rassen sind für bestimmte Krankheiten anfälliger
  • Selbstbeteiligung: wie bei der Kfz-Versicherung, sinkt der Beitrag mit steigender Selbstbeteiligung
  • Höchstgrenze: je nach Tarif sind die max. Leistungen teilweise beschränkt.

 

Ob und für welche Krankenversicherung man sich entscheidet, ist also vor allem eine individuelle Entscheidung. De facto bildet die Krankenversicherung für einen selber die notwendigen Rücklagen, um im Fall des Falles die nötigen finanziellen Mittel zu haben. Niemand sieht seinen besten Freund und Weggefährten gerne leiden.

Wem eine Vollkrankenversicherung zu teuer ist, kann als Alternative auch spezielle Unfall- oder OP-Versicherungen abschließen. Diese sind in ihren Leistungen regelmäßig beschränkt und übernehmen meist nur die reinen OP-Kosten. (keine Vor-, Nachsorge oder Untersuchungen) Dafür sind die Beiträge aber niedriger.

 

Zudem sollte man auf jeden Fall eine Hundehaftplichtversicherung abschließen, denn es kann schnell zu einer Situation kommen, in denen ihr Hund ursächlich für die Schädigung Dritter ist. Ob er sich losreisst, auf die Strasse läuft und dadurch einen Unfall verursacht oder gar jemanden beisst, egal aus welchem Grund, auch wenn er provoziert, erschreckt oder geärgert wurde- sie werden als Halter haftbar gemacht und das ist nicht durch die private Haftpflicht abgedeckt.