Mehrbedarf

Mein Hundebuch

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DRUM PRÜFE WER SICH EWIG BINDET

Mehrbedarf

 

Wannsollte man mehr füttern und wie viel

 

Bei normal aktiven Hunden, die nur mal im Garten herumlaufen und bis zu einer Stunde am Tag spazieren gehen, ist kein erhöhter Energiebedarf gegeben. Auch bei Spaziergängen bis zu zwei Stunden pro Tag erhöht sich der Tagesenergiebedarf nur geringfügig um ca. fünf Prozent. Die Futtermenge muss nur erhöht werden, wenn der Hund an Gewicht verliert.

 

Für Hunde, die als Begleiter auf Wander- oder Radtouren kurzfristig unter erhöhter Belastung stehen, empfiehlt sich einfach eine kleine, energiereiche Zwischenmahlzeit. Diese sollte spätestens eine Stunde vor der Belastung gegeben werden, um eine Energieaufnahme zu gewährleisten und den Kreislauf zu entlasten. Auch das ist nicht anders als beim Menschen.

 

Hunde, die regelmäßig 3 bis 6 Stunden am Tag arbeiten, weil sie z.B. Schafe hüten oder Schlitten ziehen, erbringen eine Ausdauerleistung und benötigen etwa 50 Prozent mehr Energie. Hier sollte man also auf den Enegiegehalt des Futetrs achten oder eine Mahlzeit mehr geben.

 

Schlittenhunde, die lange Strecken zurücklegen, benötigen acht- bis zehnmal mehr Energie. Hier eignet sich hochverdauliches Futter, das viel Energie aus hochwertigen Fetten enthält.

 

Für Sprinter wie Windhunde, ist Futter geeignet das die Energie aus hochverdaulichen Kohlenhydratquellen liefert. Hier gibt es spezielle Angebote.

 

Nicht nur Sport, auch hohe oder niedrige Außentemperaturen und Trächtigkeit sorgen dafür, dass Hunde einen erhöhten Energiebedarf haben.

Aktive Hunde, die im Rudel vorwiegend draußen gehalten werden, brauchen aufgrund der Aktivität sowohl auf körperlicher als auch auf geistiger und nervlicher Ebene bis zu doppelt so viel Energie wie ein ruhiger, einzeln in der Wohnung lebender Hund.

 

Welpen benötigen doppelt so viel Energie wie ausgewachsene Hunde. Ab ca. dem siebten Lebensjahr sinkt der Energiebedarf dann um ungefähr 30 Prozent.

 

Auch bei erhöhtem Energiebedarf sollte die Futtermenge eher klein sein, damit der Magen nicht zu voll ist. Darum muss die Nahrung eine hohe Energiedichte haben und darf den Verdauungstrakt nur wenig belasten. Bei hochverdaulichem Futter bleiben nur wenige unverdauliche Reste als kleine Kotportionen übrig. Die Kotmenge ist also immer auch ein Zeichen für die Qualität der Nahrung.