Grundkommandos

Mein Hundebuch

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DRUM PRÜFE WER SICH EWIG BINDET

Hunde Grundkommandos

Das Zusammenleben mit dem Hund wird nur dann harmonisch sein, wenn dieser seiner Rolle in ihrem Rudel gerecht wird und auf Kommandos hört. Es spielt dabei keine Rolle, ob der Hund als Welpe oder bereits als erwachsener Hund in einen Haushalt kommt.

Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Während man den Hundewelpen praktisch von Beginn an auf die Eigenarten und Wünsche des Besitzers konditioniert, hat der erwachsene Hund diese bereits "drauf", bringt aber seine eigene Persönlichkeit und Gewohnheiten mit, die man dann erst umerziehen muss, wenn man sie nicht akzeptabel findet. Am Ende muss eines stehen: der Besitzer ist der Chef und der Hund hört auf Kommando. Denn nur so kann man den Hund wirklich lenken und auch in allen Situationen beherrschen.

 

Die wichtigsten Kommandos sind:

 

 

Dazu kommt noch der Einsatz von Sichtzeichen statt Kommandos. Diese wirken ergänzend oder allein.

 

Diese Grundkommandos sollte der Hund kennen. Situationsabhängig kann man natürlich weitere Kommandos einführen. Oft sind diese dann in der Praxis gar nicht nötig, weil der Hund dann mit der Zeit die notwendigen Handlungen automatisch ausführt. Zum Beispiel ins Auto einsteigen und auf der Sitzbank Platz machen, geht meist schon nach wenigen Durchläufen von ganz alleine, trotzdem sollte man das Kommando nutzen und vielleicht auch "RAUS"", damit man nicht immer wenn man die Autotür öffnet, automatisch den Hund auf der Sitzbank hat.

 

Das "Schwierige" bei der Anerziehung der Grundkommandos ist nicht, dem Hund beizubringen, was er machen soll, sondern dem Hund beizubringen, dass er die Kommandos dann ausführt, wenn wir das wollen. Denn für den Hund gibt es natürlich immer ein paar Dinge, die eigentlich interessanter sind, als unser Kommando zu befolgen. Und je nach Rasse gibt es auch ein paar besondere Dickköpfe. Und dabei ist oft viel Geduld und Ausdauer gefragt. Diese sollte man auf jeden Fall einbringen. Ein Zeitraum von mehreren Wochen ist normal und auch danach wird es immer wieder Situationen geben, in denen man sein blaues Wunder und den einen oder anderen Rückschlag erlebt.

 

Es gibt bei der Erziehung keine allgemein gültige Regel, wie man das Ziel genau erreicht. Es gibt nur eine grundlegende Vorgehensweise. Wie man das in der Praxis umsetzt, ist sowohl vom jeweiligen Hund, seiner Rasse und vor allem auch von seinem Besitzer abhängig. Oft muss sich der zuerst der Besitzer selbst erziehen, bevor das mit dem Hund klappt.