Familie

Mein Hundebuch

Ein Tagebuch und mehr

 

DRUM PRÜFE WER SICH EWIG BINDET

Familie

Die eigene Familie ist ein entscheidender Punkt damit das Abenteuer Hund gut geht. Wer Single ist, entscheidet sich ja oft deswegen für einen Hund, damit er nicht mehr so alleine ist. Grundsätzlich wird sich der Hund unterordnen, den er kommt ja in ein neues Rudel und da heisst es erst einmal die Lage checken. Bei Welpen ist das zwar nicht so sehr das Problem, aber auch diese werden, wie unsere eigenen Kinder auch, sehr schnell versuchen ihre Grenzen möglichst weit zu stecken.

In unserer Familie müssen alle Mitglieder in der Rudelhierarchie höher stehen als der Hund. Worauf sie dabei achten müssen sie unter Hundeerziehung.

 

Wichtig ist aber auch, das alle Familienmitglieder, den Hund wollen. Die Ankunft eines Hundes kann tiefe Zerwürfnisse verursachen, denn ein Hund bringt nicht nur Arbeit mit sich, sondern verändert das Zusammenleben sehr tiefgreifend. Die gesamte Ordnung wird verworfen, in jeder Ecke steht mit einem mal ein Körbchen, Decke oder ähnliches, Hunde haaren sich, es muss also vermutlich mehr und öfters saubergemacht werden. Schon die Phase bis zur Stubenreinheit kann ernüchternd sein.

 

Hunde riechen fast immer. Das erinnert etwas an alte Socken. Also muss regelmäßig gelüftet werden. Nachts am besten das Fenster etwas offen lassen, sonst steht früh die Luft. Auch hier kann es Probleme geben.

 

Hunde erzwingen ständig ihre Aufmerksamkeit. Auch von jemandem, der den Hund nicht wollte. Das führt auch zu Problemen, denn Hunde spüren so etwas und das führt zu Konflikten. Das ständige Gassigehen, anfangs auch nachts, stört die Ruhe und den Schlaf auch der Unbeteiligten. Und - Hunde bellen auch.

 

Und nicht zu unterschätzen, auch ihre direkte persönliche Beziehung ist betroffen, denn ein Großteil der Aufmerksamkeit, wenn nicht sogar der allergrößte Teil, gilt nicht mehr dem Partner, sondern dem Hund. Und wer fühlt sich schon gerne als fünftes oder gar sechstes Rad am Wagen. Sie werden viele ihrer liebgewonnenen Gewohnheiten über den Haufen werfen müssen. Selbst gemeinsame Spaziergänge lassen dann plötzlich die gewohnte Gemeinsamkeit vermissen, weil der Hundm immer im Mittelpunkt steht. Das kann zu ernsthaften Spannungen und Problemen führen. Oft ist den Beteiligten nicht einmal bewußt, dass die Veränderungen durch den neuen Hausgenossen die Ursache sind.

 

Grundsätzlich, sollten sie versuchen, dass alle Familienmitglieder über die gleichen Grundkenntnisse verfügen. Es sind Regeln festzulegen, was der Hund darf und nicht. Was wollen die einzelnen Familienmitglieder, das der Hund tun oder lassen soll. Eine ungefähre Rollenverteilung und Arbeitsteilung ist zu besprechen, wer füttert (das können ruhig auch mehrere sein), wann und wie wird gefüttert, ein Zeitplan, wer geht Gassi, macht sauber usw. Planen sie ruhig. Am Ende kommt es sowieso immer etwas anders. Aber ein Grundgerüst sollte stehen.

 

Die Erziehung geht alle an. Jeder muss den Hund führen. Also auch hier Wissensgleichheit. Welche Kommandos werden verwendet, was bedeuten diese und wie werden diese gelehrt und trainiert. Das müssen alle gleich machen, sonst weiss der Hund nicht was er soll.