Erziehung

Mein Hundebuch

Ein Tagebuch und mehr

 

DRUM PRÜFE WER SICH EWIG BINDET

Erziehung des Hundes

Erziehung ist eine Wissenschaft- aber nicht wirklich, wenn es um unsere Hunde geht. Aber es gelten im Wesentlichen bei Hunden die gleichen Grundregeln wie auch bei unseren eigenen Kindern. Und was man braucht und bei der Erziehung der eigenen Knder oft noch fehlt, sind zwei Dinge: Zeit und Geduld.

 

Der Hund ist immer auch Partner, er hat seinen eigenen Willen und ordnet diesen freiwillig unter, solange man ihm Respekt und den nötigen Freiraum läßt. Hier findet ihr die wichtigsten Grundlagen der Erziehung des Hundes um typische Fehler zu vermeiden, die oft gemacht werden und manchmal schwer zu korrigieren sind. Denn wir kennen es ja auch von uns selbst, wie schwer es ist, liebgewordene Gewohnheiten oder Laster abzustellen.

 

Wichtig ist, dass man genau weiss, welches Ziel man erreichen will. Wichtig naürlich auch bei der Hundeerziehung ist es, das man die Eigenarten und Spezifika der jeweiligen Rassen kennt. Hundeerziehung und Hundeausbildung müssen die Eigenschaften, die der Hund von Natur aus mitbringt, berücksichtigen und in die gewünschte Richtung lenken.

 

Gute, besser gesagt erwünschte, Eigenschaften sollen verstärkt werden und schlechte, unerwünschte sollen vom Hund beherrscht werden. Dazu werden Kommandos und Zeichen genutzt, um situationsabhängiges, konditioniertes Verhalten zu erreichen, aber auch Gehorsam.

 

Dazu brauchen Hunde Regeln. Positive Verstärkung, beispielsweise durch Belohnungen mit Spielen, Loben und Leckerli, bringt den Hund dazu, das von seinem Besitzer gewünschte Verhalten auch wirklich selbst zeigen zu wollen.

 

Hundeerziehung beginnt bereits mit der Begrüßung und mit der Art ihres Auftretens. Junge Hunde sind deutlich einfacher zu erziehen, ds sie gerade am Anfang ihre Verhaltensmuster entwickeln. Bei erwachsenen Hunden kann es deutlich schwerer werden, die gewohnten Verhaltensmuster abzulegen.

 

Gleich zu Beginn muss der junge Hund die wichtigsten Regeln lernen. Eine eindeutige Kommunikation zwischen Mensch und Hund ist dabei unabdingbar.

Von Beginn an muss man das Verhalten des Hundes kontrollieren und durch Lob und Tadel steuern. Das bedeutet 100% Aufmerksamkeit und Beachtung des Hundes. Was man einmal einreissen läßt, ist später nur noch schwer zu ändern. Warum sollte auch plötzlich etwas falsch sein, was doch immer richtig war?

 

Beobachte den Hund und versuche, ihn auch ais seiner eigenen Perspektive als Teil eines Rudels und dich selbst als Alpha, als Rudelführer zu begreifen. Dazu muss man die Signale verstehen, die der Hund gibt und mit ihm auf hundgerechte Art kommunizieren. All das findet ihr auf den nächsten Seiten.

 

Ein gutes Hundebuch ist natürlich auch empfehlenswert und sollte gerade am Anfang immer mal wieder Pflichtlektüre sein. Es gibt viele Wege und Erziehungsmethoden. Welche man verwendet, muss jeder selbst entscheiden. Meine Empfehlung und mein Credo:" Was du nicht willst das man dir tu, das füge auch nicht andern zu". Also ruhig bleiben, kontinuierlich und geduldig weitermachen. Dann klappt das auch. Es ist auch wie bei Kindern immer eine Frage den eigenen Kopf durchzusetzen. Aber anders als bei unseren Kindern soll der Hund nicht irgendwann selbständig werden und der Chef im Haus, sondern er soll auch weiterhin Rudelmitglied und ihr der Chef sein. Deswegen seid ihr zwar beide Partner, aber ihr müsst euch die Chefposition und den Respekt und die Autorität beständig erarbeiten.